Praxiswissen · Website & Kosten

Was kostet eine neue Website 2026?

Der ehrlichste Artikel, den Sie zu diesem Thema lesen werden – ohne Lockpreis und ohne erfundene Obergrenze. Denn die Frage „Was kostet eine Website?" ist wie „Was kostet ein Auto?". Entscheidend ist nicht eine Zahl, sondern was die Website für Sie leisten soll.

Warum eine einzige Zahl in die Irre führt

„Was kostet eine neue Website?" ist eine vernünftige Frage – und trotzdem lässt sie sich nicht mit einer einzigen Zahl beantworten, ohne zu täuschen. Eine digitale Visitenkarte mit fünf Seiten ist etwas grundlegend anderes als ein Portal, an dem Ihre Kunden Termine buchen, Dokumente hochladen und sich einloggen. Beides heißt „Website".

Was den Preis bestimmt, sind drei Dinge: der Umfang (wie viele Seiten, Funktionen, Sprachen), die Komplexität (Anbindungen an andere Systeme, Shop, Login-Bereiche) und die Individualität (Vorlage von der Stange oder maßgeschneidert auf Ihre Marke und Abläufe). Erst wenn diese drei feststehen, lässt sich ein Preis seriös nennen. Alles davor ist Kaffeesatz.

Die Klassen – und was wirklich drinsteckt

Statt einer Spanne von „billig bis teuer" hilft es, in Klassen zu denken. Die folgenden Größenordnungen sind Marktbilder zur Orientierung, kein Preisschild – mein eigenes Honorar richtet sich immer nach dem konkreten Fall.

Baukasten (selbst gemacht). Wix, Jimdo, WordPress mit fertigem Theme: ab ein paar hundert Euro im Jahr, wenn Sie es selbst zusammenstellen. Das ist eine eigene Kategorie – sinnvoll für den, der eine schnelle Online-Präsenz will und niemanden braucht, der mitdenkt. Was Sie hier sparen, zahlen Sie in Zeit und darin, dass am Ende eine Website aussieht wie tausend andere. Für eine Firma, die nach außen ernst genommen werden will, ist der Baukasten selten das Ziel, sondern höchstens der Übergang.

Professionell, mit Vorlage als Basis. Eine Website, die von jemandem gebaut wird, der Sie versteht, Ihre Inhalte strukturiert, sie auffindbar macht und Ihnen die Pflege abnimmt oder beibringt – aber auf einer bewährten technischen Basis statt von Grund auf neu. Das ist für die meisten inhabergeführten KMU der richtige Bereich. Hier entscheidet sich Qualität nicht an der Software, sondern an Konzept, Texten und Bildern.

Individuell entwickelt. Sobald eigene Funktionen ins Spiel kommen – ein Konfigurator, ein Kundenportal, ein Shop mit Anbindung an Ihre Warenwirtschaft, mehrsprachige Auftritte, Schnittstellen zu Ihren bestehenden Systemen – wird gebaut statt zusammengesteckt. Nach oben ist diese Klasse offen: solche Projekte erreichen ohne Weiteres den fünf-, bei großem Funktionsumfang auch den sechsstelligen Bereich. Das ist kein überzogener Preis, sondern schlicht Aufwand: Jede individuelle Funktion ist Entwicklung, Test und Wartung.

Der eigentliche Kostentreiber kommt nach dem Launch

Der teuerste Irrtum ist, die Website als einmalige Anschaffung zu sehen. Das Design ist schnell bezahlt. Was läuft und kostet, ist der Betrieb danach:

Rechnen Sie die laufenden Kosten von Anfang an mit. Eine günstige Website, die danach niemand betreut, ist am Ende teurer als eine solide, die gepflegt wird.

Was Sie beim Angebot oft vergessen

Vier Posten tauchen in vielen Angeboten nicht auf und kosten später trotzdem:

Woran Sie ein faires Angebot erkennen

Unabhängig vom Preis – an diesen Punkten merken Sie, ob jemand fair mit Ihnen umgeht:

Genau so arbeite ich. Was Ihre Website wirklich brauchen wird, hängt davon ab, was sie für Ihr Unternehmen leisten soll – und das klären wir, bevor über Geld geredet wird. Wenn Ihre bestehende Seite das Problem ist, lesen Sie auch, wie sich eine Website-Modernisierung realistisch einordnen lässt.

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Schildern Sie mir kurz, was die Seite leisten soll. Sie bekommen eine ehrliche Größenordnung – und die klare Aussage, was Sie wirklich brauchen und was nicht.

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